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Campbell Barracks als neuer Spielort für Internationales Filmfestival

Das 64. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hat mit den Campbell Barracks einen neuen Spielort gefunden: Vom 9. bis zu 24. Oktober werden auf der ehemaligen Liegenschaft Filme junger Autoren gezeigt, die der Kultur, aus der sie stammen, treu geblieben sind. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ermöglicht dem Festival die Campbell Barracks in Heidelberg als Fläche zu nutzen.

Nachdem das Festival in den letzten fünf Jahren im Garten des Schlosses stattgefunden hat, wurde in diesem Jahr nach einem neuen Spielort in Heidelberg gesucht. Mit dem von der US-Armee geräumten Gebiet der Campbell-Barracks in der Südstadt Heidelbergs wurden die Macher nun fündig. Mitte Dezember 2013 wurden diese Konversionsflächen in der Metropolregion Rhein-Neckar an die BImA übergeben.

Neugier auf die Campbell Barracks

"Als wir uns das Gelände im Winter angeschaut haben, brauchten wir keine drei Minuten, um zu sagen: Das geht", sagt Festivalleiter Michael Kötz. Nachdem man sich mit der BImA geeinigt hatte, konnte die Planung für das etablierte Festival auf neuem Terrain beginnen. Kötz setzt darauf, dass viele Besucher auch aus Neugier auf die Campbell Barracks kommen, um das Areal zu besichtigen. Um die Anreise zu erleichtern können Besucher mit dem Auto auf das Gelände fahren, wo 230 kostenlose Parkplätze zur Verfügung stehen.

Der Paradeplatz der Campbell Barracks.

Internationale Filme, Diskussionen und Preisverleihung

Auf dem Programm des 64. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg stehen neben den internationalen Filmen auch Diskussionen und Preisverleihung. Das Filmfestival wird ab diesem Jahr auf dem großen ehemaligen Paradeplatz der Campbell Barracks seine Zeltlandschaft errichten.

Das Plakat des Festivals.

Franklin Tage: Theater, Musik, Kunst und Film

Zusätzlich zu dem Festival finden auf den Konversionsflächen des benachbarten "Benjamin-Franklin-Village" vom 16. bis 18. Oktober die "Franklin Tage" statt. Die Veranstaltung präsentiert mit Theater, Musik, Kunst und auch Film bei freiem Eintritt das Potential von Franklin. Der dortige Leiter Dr. Konrad Hummel und Festivaldirektor Dr. Michael Kötz haben deshalb vereinbart, dass das Filmfestival an diesen Tagen zwei ausgewählte Filmwerke präsentiert, die die Entwicklungsmöglichkeiten von Franklin erlebbar machen.