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Rückgabe der Funari Barracks: Liegenschaft an BImA übergeben

18.12.2014 - Am 18.12.2014 wurde die Funari Barracks, von den amerikanischen Streifkräften an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) komplett zurückgegeben. Damit ist nun auch der letzte Teil des 144 Hektar umfassenden Liegenschaftskomplexes wieder in der Verfügungsgewalt der BImA. Die Funari Barracks bildeten gemeinsam mit dem benachbarten Benjamin Franklin Village (BFV) und den Sullivan Barracks die größte zusammenhängende Siedlung des US-Militärs in Deutschland.

Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen

„Nun können wir endlich auch auf der Funari gemeinsam mit der Stadt die noch notwendigen Untersuchungen durchführen um die zivile Nachnutzung vorzubereiten.“ freut sich Michael Scharf, BImA-Projektleiter der Konversion Rhein-Neckar. Die BImA befindet sich bereits mitten in den Verhandlungen mit der Stadt Mannheim, die das Gesamtareal gerne erwerben möchten. „Für die Wertermittlung ist die wichtigste Grundlage der Zustand der Fläche aus dem sich auch die Grundlagen für die weitere Planung ergeben“ erklärt Scharf. Die Stadt hat bereits im April 2014 den Rahmenplan für die 144 Hektar beschlossen. Die „Franklin“ - wie das Gesamtprojekt von der Stadt genannt wird - soll ein neuer und moderner Stadtteil für circa 5.000 neue Mannheimerinnen und Mannheimer werden. „Hier auf Franklin soll Mannheim das Leben von morgen möglich machen.“ so die Aussage der Mannheimer Konversionsgesellschaft (MWSP). Im Rahmen der künftigen Nutzung soll eine attraktive Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Freizeitgestaltung ermöglicht werden.

Die Funari Barracks weisen eine militärisch genutzte Fläche von rund 11 Hektar auf, Foto: Kay Sommer

Letzter Baustein

Die Funari Barracks sind der letzte Baustein des größten Entwicklungsprojektes der Stadt Mannheim. Bereits in 2012 wurde der Teilbereich Süd an der B38 sowie die Offizierssiedlung der BFV an die BImA zurückgegeben. Darauf folgte die Rückgabe der Sullivan Barracks sowie des Bereiches BVF- Mitte im vergangenen Jahr. Nachdem Teilbereiche der Funari Barracks bereits Ende Oktober zurückgegeben wurden erfolgte am 18. Dezember die finale Rückgabe der letzten Flächen die noch in der Hand der US-Streitkräfte lagen.

Markantes Gebäude: Funkturm

Die Funari Barracks weist eine Größe von circa 11Hektar auf und ist als militärisch genutztes Gebiet klassifiziert. Ein markantes Gebäude auf der Liegenschaft, die mit circa zwanzig militärischen Zweckbauten bebaut wurde, ist der rund 30 Meter hohe Funkturm im Eingangsbereich an der Birkenauer Straße. Die Funari Barracks liegt am nordöstlichen Stadtrand von Mannheim und ist rund sieben Kilometer vom Zentrum entfernt. Durch die unmittelbare Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, sind das sieben Kilometer entfernte Stadtzentrum Mannheims sowie der rund neun Kilometer entfernte Hauptbahnhof zügig erreichbar. Eine gute Anbindung besteht ebenfalls zu zwei Autobahnanschlussstellen. Die Funari Barracks ist nach dem Gefreiten Robert Funari benannt, der im April 1945 sein Leben opferte, um seine Kameraden vor drohender Gefahr zu warnen.

Die Funari Barracks grenzt direkt an das Benjamin-Franklin-Village an, Foto: Kay Sommer

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