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2. Wirtschaftsdialog „Konversion in Mannheim“ - Chancen für Wirtschaft und Bevölkerung

22. Juli 2014. Am 14. Juli 2014 hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim zum 2. Wirtschaftsdialog „Konversion in Mannheim“ eingeladen. Neben Vertretern der Stadt Mannheim und der Immobilienwirtschaft war von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Bastian Memmeler, Projektmanager der „Konversion Rhein-Neckar“, vor Ort, um einen gut gefüllten Saal im „Haus der Wirtschaft“ über die geplante Nachnutzung der mehr als 500 Hektar großen Konversionsflächen zu informieren. Das Interesse an der Veranstaltung war groß, da die Wirtschaftsvertreter sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mannheim nach dem Abzug der US-Streitkräfte von den neuen Freiräumen profitieren. Als Vorbild in Sachen Kreativität und Offenheit soll dabei unter anderem auch die Weltmetropole New York dienen.

Gewerbenutzung: Ansiedlung von Unternehmen

Im Mittelpunkt des 2. Wirtschaftsdialogs standen konkrete Wohn- und Gewerbenutzungen auf den ehemaligen Mannheimer Militärflächen. Auf dem Benjamin Franklin Village entsteht auf einer rund 25 Hektar großen Fläche ein Gewerbegebiet, welches sowohl von größeren als auch mittelständischen und kleinen Unternehmen besiedelt wird. Über zahlreiche Fortschritte bezüglich der Gewerbeflächen auf den Arealen Taylor Barracks und Coleman Barracks konnte Dr. Wolfgang Miodek, stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung, berichten. An diesen Standorten sind bereits erste Ansiedlungen durch verschiedene Firmen zu vermelden.

Teilnehmer des 2. Wirtschaftsdialogs „Konversion in Mannheim“. (© Rinderspacher)

Vielfältige Wohnformen: Platz für 7.000 Menschen

Neben der gewerblichen Nutzung warb, Dr. Konrad Hummel, Konversionsbeauftragter der Stadt Mannheim, für vielfältige Wohnformen auf den unterschiedlichen Flächen, die bald Platz für 7.000 Menschen bieten sollen. Etwas konkreter sieht dies bereits bei der Hammonds aus. Den aktuellen Planungsstand der Baulandentwicklung, die durch die BImA durchgeführt wird stellte Bastian Memmeler vor. Demnach sollen hier 270 Wohnungen in Stadtvillen, Townhouses und verschiedenen Mehrgeschosswohnungsbauten, die auch die Bestandgebäude integrieren entstehen. Die Baufelder für Investoren haben eine Größenordnung von 1.000 m² bis 18.000 m². Arrondierende Nutzungen wie z. B. Einzelhandel, Dienstleistung, soziale Einrichtungen und Gastronomie sind ebenfalls geplant. Im Süden der Hammonds entstehen Baugrundstücke für Einfamilienhäuser zwischen 220 m² und 700 m². Die Vermarktung beginnt voraussichtlich Mitte 2015. Dr. Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar, freut sich über das vielfältige Angebot, „denn aktuell gibt es in der Metropolregion Rhein-Neckar und vor allem in Mannheim eine große Nachfrage nach Neubau-Angeboten für Fach- und Führungskräfte, aber auch nach attraktiven und bezahlbaren Gewerbegrundstücken.“

Engagieren sich gemeinsam beim Thema Konversion: (v.l.) Dr. Axel Nitschke (IHK-Hauptgeschäftsführer), Dr. Wolfgang Miodek (stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung), Dr. Konrad Hummel (Konversionsbeauftragter der Stadt Mannheim), Thomas Esslinger (DIH Deutsche Wohnwerte), Anna Frese (Tom Bock Group), Christiane Ram (Leiterin der Wirtschaftsförderung) und Bastian Memmeler (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) (© Rinderspacher)

Konversion Rhein-Neckar: 22 Prozent Grünflächen

Beim 2. Wirtschaftsdialog stand nicht nur die Bebauung im Mittelpunkt: Neben den benötigten wirtschaftlichen Impulsen und der Abhilfe am Wohnungsmarkt ist geplant, dass die Konversionsflächen auch in Sachen Freizeitgestaltung ein Zugewinn für die ganze Region bringen. So sollen beispielsweise rund 22 Prozent des 46 Hektar großen Areals der Taylor Barracks, des Benjamin Franklin Village und der Coleman Barracks für Grünflächen genutzt werden. Ziel ist es, die nachhaltigen Baumaßnahmen mit einer ganzheitlichen Freizeitgestaltung in Einklang zu bringen.

New Yorker Szeneviertel "SoHo" in Mannheim

In der Mannheimer Neckarstadt soll ein urbanes Stadtviertel mit einer guten Durchmischung, einem Kreativzentrum, einem offenen Bürgerhaus und modernen Arbeitsformen entstehen. Das Viertel will sich in Sachen Kreativität und Offenheit an dem New Yorker Szeneviertel "SoHo" orientieren. Potenzielle Investoren waren dem Ruf der IHK gefolgt, um sich ein genaues Bild über die Fortschritte der Mannheimer Konversion zu machen und nahmen am 2. Wirtschaftsdialog teil. Die Veranstaltung war für alle Seiten sehr informativ und förderte den Austausch zwischen den Beteiligten.

Präsentation

Hammonds - Ein Entwicklungsprojekt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

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