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Unternehmensprofil: Aufgaben und Organisation

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich seit ihrer Errichtung am 1. Januar 2005 zur zentralen Dienstleisterin für Immobilien des Bundes entwickelt und dabei als effiziente und verlässliche Partnerin erwiesen. Ihre Aufgaben sind so facettenreich wie die Objekte in ihrem Portfolio selbst. Das Spektrum reicht von Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien über militärische und ehemals militärische Flächen bis hin zu forst- und landwirtschaftlichen Arealen.

Aufgaben

Zu den Aufgaben zählt insbesondere ein ressortübergreifendes, einheitliches Immobilienmanagement innerhalb der Bundesverwaltung: zu diesem Zweck hat die BImA bis zum Jahre 2013 schrittweise das Eigentum an nahezu allen inländischen Dienstliegenschaften der Bundesressorts übernommen (ca. 4.600 Immobilien). Die Liegenschaften stellt sie den Ressorts auf der Basis von Mietverträgen zur Verfügung.

Die BImA ist für die Deckung des Grundstücks- und Raumbedarfs für Bundeszwecke zuständig. Sie verfügt über ein großes Portfolio an eigenen Liegenschaften, die durch einen Umbau oder eine Erweiterung gegebenenfalls den geforderten Bedarf erfüllen können. Eine weitere Option ist die Anmietung oder der Ankauf einer Liegenschaft aus dritten Händen. Ist ein Neubau erforderlich, tritt die BImA auch als Bauherrin auf.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Verwaltung und wirtschaftliche Verwertung von Grundstücken, die für Zwecke des Bundes nicht mehr benötigt werden (Konversion). Besonderes Augenmerk legt die BImA dabei derzeit darauf, möglichst viele Grundstücke für den Bau von bezahlbaren Wohnungen zu mobilisieren. Auf diese Weise unterstützt sie in Zeiten zunehmender Wohnraumknappheit vor allem in den Ballungsgebieten die Ziele der Bundesregierung, die beim Wohnungsgipfel im September 2018 beschlossen wurden.

Die BImA verfügt über rund 120 Haupt- und Nebenstellen.

Organisation

Gesamtverantwortlich geleitet und vertreten wird die BImA von den Vorstandsmitgliedern Dr. Christoph Krupp (Sprecher) und Paul Johannes Fietz. Die BImA unterliegt der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums für Finanzen. Ein Verwaltungsrat mit zehn Mitgliedern berät den Vorstand. Die Jahresabschlüsse werden nach kaufmännischen Grundsätzen erstellt und von unabhängigen Wirtschaftsprüfern testiert. Darüber hinaus unterliegt die BImA der Prüfung durch den Bundesrechnungshof.

Mit insgesamt rund 7.000 Beschäftigten, verteilt auf die Zentrale Bonn und 9 Direktionen (Berlin, Dortmund, Erfurt, Freiburg, Koblenz, Magdeburg, München, Potsdam und Rostock) mit insgesamt rund 120 Haupt- und Nebenstellen vor Ort stellt die BImA die Marktnähe sicher.

Entstehung

Die BImA wurde durch das BImA-Errichtungsgesetz vom 9. Dezember 2004 als bundesunmittelbare, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn gegründet und ist seit dem 1. Januar 2005 „am Markt“. Gleichwohl können wir auf eine über 50-jährige Erfahrung zurückblicken, denn die BImA hat die Aufgaben und das Personal der ehemaligen Bundesvermögensverwaltung (früher ein Teil der Bundesfinanzverwaltung) übernommen.